Die 2. HR Failure Night – ein Résumé

Eine Woche ist seit der zweiten HR Failure Night mit starken start-up feelings im Impact Hub in München vergangen. Die Eindrücke haben sich gesetzt, die 59 Feedback-Post-Its sind gelesen. Zeit, ein Résumé zu ziehen:

Fazit: Ein bisschen anders als die erste war’s …

Was anders war:

Anders war vor allem die Jahreszeit:

  • Statt Dachterrasse gab es diesmal Glühwein in der Küche – und zum Essen statt Burrito-Streetfood-Style durchaus gehobene Finger-Food-Häppchen im Weck-Gläschen.
  • Auch die Teilnehmerzahl war eine ganz andere Nummer: 87 statt 40 Teilnehmer. Da darf man schon auch mal ein Photo vom Publikum bei der Eröffnungsrede machen:

IMG_3028

Und wie es sich für ein Format gehört, dass Fehlerkultur zelebriert, haben wir auch gleich von den Fuckups der 1. HR Failure Night gelernt:

  • Es gab jetzt eine Pipi-Pause zwischen den Failures, Steve von tmp worldwide durfte diesmal auch was sagen (und hat alle inspiriert mit seinem Vortrag zu internen tmp-Fuckups und den daraus resultierenden Innovation Labs!) und gekostet hat’s auch was. Drum gab es eine kaum erwähenswerte No-Show-Rate. We like!
  • Besonders cool war die neue Location: der Impact Hub Co-Working Space mit selbst gezimmerten Büros, Fahrrad-Dekorationen, Hängematten und einer großen Küche – in der sich natürlich am Ende alle auf die Füße stiegen (die coolen Leute sind halt immer in der Küche!)
  • Und wir hatten einen echten CHRO da, der davon berichtete, wie wichtig Fehlerkultur bei der Allianz ist und dass auch sein Level nicht vor größeren und kleineren Fuckups gefeit ist. Da kann man auch schon mal Patrick und Christian Lindner verwechseln … (Achtung: Insider-Witz …)

Eine Sache ist dann aber doch bei allen Änderungen gleich geblieben: Das Set-up

  • Vier fantastische Speaker, die in vier Räumen vor vier mittel-kleinen Gruppen (ok, wir haben die Gruppen von zehn auf ca. 20 Personen aufgestockt, was aber das absolute Maximum ist) von ihren Failures berichteten – zehn Minuten reden, fünf Minuten Fragen. Das Zeitmanagement übernahm Dorota – ebenfalls von tmp – via lautem Glockengeläut. Das klappte somit besser als beim ersten Mal – und bis auf Christoph von workdate.com hat auch keiner überzogen. 😉

Und natürlich gab es trotz aller Vorbereitung ein paar Fuckups, die wir euch nicht vorenthalten möchten:

  • Laut einem Feedback-Zettel sollten wir dringend die Getränkeauswahl überdenken. Vermisst wurden u.a. Prosecco (siehe Bild!) und Wein. Und einem war das Bier zu warm.

Kein Prosecco auf der 2. HR Failure Night

  • Die Anfangszeiten boten auch Anlass zur Verwirrung. Einlass war um 17.30h, wir als Organisatoren dachten Anfangszeit war um 18h. Auf XING stand aber 19h.
  • Verwirrung gab es auch in Vorfeld mit der XING-Anmeldung – nach der Voranmeldung gab es eine Email mit Link, wo man seine Teilnahme final bestätigen und auch das Ticket bezahlen musste. Das führte zu diversen „ticket-buy-fails“, da Leute dachten, sie hätten sich bereits final angemeldet. Das schauen wir uns nochmal an …
  • Und sonst ist auch ein bisschen was schiefgegangen: Zwischendurch war mal der Flaschenöffner weg (vielleicht war das Bier deswegen warm?), zwei Teilnehmerinnen mussten erstmal mit handgeschriebenen Badges vorlieb nehmen, da wir beim Einlass „alphabetisch gechallenged“ waren und Teilnehmer Jan aus Ingolstadt hatte zum Schluss noch einen Park-Failure mit Polizeikontakt. Der Eigentümer des „privaten Parkplatzes“, auf dem sein Auto stand, hatte dann tatsächlich das Tor abgeschlossen, was um den Parkplatz rum war. Wir erfuhren aber: es gab ein Happy End. So gegen Mitternacht.

In Summe: ein supercooles Event, mit tollen Teilnehmern, charmanten Speakern und vielen Learnings. Photos gibt’s hier.

Recommended Posts

Leave a Comment